"Sinnvolle Lösung"

Der Klassenerhalt in der Bezirksliga war nach dem durch das Coronavirus vorzeitig herbeigeführte Saisonende eigentlich in trockenen Tüchern für die Fußballerinnen von Fortuna Walstedde. Dennoch wird die von Holger Kürpick trainierte Elf in der kommenden Spielzeit wieder in der Kreisliga auflaufen. Der Grund: Die Walstedderinnen werden aus Mangel an genügend eigenen Akteurinnen eine Spielgemeinschaft mit SVE Heessen bilden.

„Mit dieser Lösung sind wir sehr zufrieden. Leider bedeutet das aber gleichzeitig, dass wir in der Kreisliga neu starten müssen“, erklärt Martina Sommer, die sich für den Frauenfußball bei Fortuna verantwortlich zeigt. „Ebenfalls dürfen wir dann drei Jahre lang nicht aufsteigen“, schiebt sie hinter. Olaf Lenz, der zweite Vorsitzende beim Walstedder Sportverein, bemerkt dazu allerdings: „Diese Regelung ist aktuell sehr umstritten. Derzeit wird wohl diskutiert, ob das nicht gekippt werden soll.“

Nichtsdestotrotz legt die dann gegründete Spielgemeinschaft Walstedde/Heessen wieder in der Kreisliga los. „Wir haben am vergangenen Dienstag einen Kooperationsvertrag mit Markus Röser, dem ersten Vorsitzenden bei Heessen, seinem Stellvertreter Dirk Grünendahl und deren Geschäftsführer Konstantin Rühl besprochen und uns vorher des Öfteren ausführlich ausgetauscht“, erzählt Lenz. Die Spielgemeinschaft sei eine sehr sinnvolle Geschichte. „Weder Heessen noch wir hätten ausreichend Spielerinnen gehabt, um alleine anzutreten“, erläutert er. Bei den Fortuninnen gibt es für die kommende Spielzeit – wie berichtet – nur zehn Kickerinnen, die ihre Zusage gegeben haben. „Die anderen wissen noch nicht, wie es beruflich bei ihnen weitergeht“, eröffnet Kapitänin Franziska Homann. Die Lage in Heessen sehe – laut Martina Sommer – ähnlich aus. Zuletzt habe es dort gar keine aktiv kickende Truppe gegeben. „Die sind das letzte Mal in der Saison 2018/19 aufgelaufen“, blickt sie zurück.

Ebenfalls betont die Teammanagerin, dass die Walstedder Mannschaft die Entscheidung zur Spielgemeinschaft mittragen würde. „Die Spielerinnen wurden alle gefragt. Gemeinsam sind sie dann zu diesem Entschluss gekommen“, so Sommer. „Wir finden einen vernünftigen Cut sinnvoller“, erklärt Homann. „Gemeinsam mit den Spielerinnen aus Heessen wollen wir eine stabile Basis aufbauen, wieder richtig Spaß reinbekommen, ohne großen Druck auflaufen und in die Liga reinwachsen“, offenbart die Kapitänin, die ab der kommenden Saison gemeinsam mit Anna Weile, Anna-Maria Walters und Vanessa Kalus die sportliche Leitung im Bereich des Frauenfußballs bei den Fortunen übernimmt. Trainer bleibt Holger Kürpick. Ein Logo für die Spielgemeinschaft soll ebenfalls noch entworfen werden.

Die zukünftigen Heimspiele sollen zu je 50 Prozent in Walstedde und Heessen ausgetragen werden. Die gleiche Regelung gebe es beim Training. Interessierte Spielerinnen seien zudem nach wie vor willkommen. Ab kommenden Dienstag wird – natürlich unter Auflagen – wieder trainiert. Los geht es um 19.30 Uhr in Walstedde. Am Donnerstag findet die Einheit dann um 19.30 Uhr in Heessen statt. Weil die Teilnehmerzahl wegen der einzuhaltenden Vorschriften begrenzt ist, sollen sich interessierte Spielerinnen, die ein Probetraining absolvieren wollen, vorher entweder bei Konstantin Rühl (0176/34134327), Holger Kürpick (0172/9154678) oder Franziska Homann (0174/9976616) anmelden.

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